In der Welt des Bootfahrens ist die Aufrüstung von Navigationsgeräten gängige Praxis. Allerdings wird beim Upgrade vieler Boote oft der Autopilot vernachlässigt. In diesem Blog-Beitrag präsentieren wir eine elegante Lösung der Firma YachtDevices, um ältere Raymarine SmartPilot-Autopiloten (SPX) der Serie mit der neuesten Axiom Multifunktionsdisplay-Software zu verbinden.

🤔 Die Herausforderung:
Seit dem 4. Oktober 2023 könnten Besitzer von alten Raymarine SmartPilot-Serien, wie dem SPX-30, Probleme mit der Kompatibilität zur neuesten LightHouse 3 oder 4 MFD-Software haben. Obwohl sie korrekt im NMEA 2000-Geräteliste identifiziert werden, bleibt die Autopilotensteuerung deaktiviert (LightHouse 3) oder das „Autopilot“-Tab fehlt gänzlich (LightHouse 4).

😀 Die Lösung von YachtDevices:
Die Antwort auf dieses Problem liefert nun die Firma YachtDevices, basierend auf dem NMEA 2000 Bridge YDNB-07. YachtDevices hat eine Methode entwickelt, um ältere Raymarine SPX-Autopiloten, wie den SPX-30, mit Axiom MFDs kompatibel zu machen. Dafür wird der Kartenplotter dazu gebracht, zu denken, es würde mit einer neueren Version des Autopiloten-Computers arbeiten. Der gesamte Vorgang erfordert lediglich die Änderung eines Bytes im gesamten SmartPilot-Datenstrom, und das Bridge-Programm passt in nur drei Codezeilen (s. Foto).

🤩 Die Ergebnisse:
Das Ergebnis dieser Lösung ist die Aktivierung der Autopilotensteuerung auf dem Axiom Multifunktionsdisplay. Zudem erhalten Sie eine Seitenleiste mit Autopilotenstatusinformationen und Steuerungstasten auf dem Chartplotter-Bildschirm.

😉 Funktionsweise:
Diese Lösung erfordert jedoch die Aufteilung des SeaTalk NG (Raymarine) / NMEA 2000-Netzwerks in zwei separate „Autopiloten“ und „Haupt“ Segmente (jedes mit eigener Stromquelle und Busabschluss) und deren Verbindung über die Bridge.

Die beste Option besteht darin, die Autopilotencomputer- und Pilotensteuerungseinheiten auf einem „Autopiloten“-Segment zu belassen und den Rest des Netzwerks, einschließlich der MFDs, auf einem anderen „Haupt“-Segment zu platzieren. Dadurch kann die Pilotensteuerung den Autopilotencomputer weiterhin steuern, selbst wenn die Brücke oder das „Haupt“-Segment ausfällt.

❓ Dieses Vorhaben erfordert durchaus Vorkentnisse und Sie sollten sich vor der Durchführung genau überlegen, ob Sie sich diesen Eingriff zutrauen. Bei Fragen wenden Sie sich bitte direkt an Yacht Devices. Hier geht es zum Original-Artikel und weiteren, umfassenderen Informationen.

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